2004-10-27 00:00:00
Ratten-Gehirn fliegt Kampfjetzitiert von
http://www.golem.de/0410/34388.html\r
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Experiment soll helfen, Funktion
und Interaktion von Hirnzellen zu erforschen \r
Um einen besseren Einblick in
die Funktion von Hirnzellen zu erlangen, entnahm Thomas DeMarse, Professor an
der Unizitiert von http://www.golem.de/0410/34388.html\r
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Experiment
soll helfen, Funktion und Interaktion von Hirnzellen zu erforschen \r
Um
einen besseren Einblick in die Funktion von Hirnzellen zu erlangen, entnahm
Thomas
DeMarse, Professor an der Universit?t Florida, rund 25.000 lebende
Neuronen bzw. Nervenzellen aus einem
Ratten-Gehirn und kultivierte diese in
einer Glasschale.
Dennoch konnte das "Ratten-Hirn" ein simuliertes Flugzeug
steuern. \r
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Jetzt sieht man, wo ich die Ideen f?r meine Geschichten
her habe -> solchen absonderlichen Meldungen. z.B. 14j?hriger baut Atommeiler
in Garage, noch so ein wahrer Fall, US-Milit?rs planen Robotkakerlake,
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Das extrahierte Gehirn soll Wissenschaftlern erlauben, die
Funktion von Hirnzellen in Echtzeit zu beobachten. Gelingt es, das Zusammenspiel
zwischen den Hirnzellen besser zu verstehen, k?nnen sich in Zukunft
m?glicherweise Nervenkrankheiten wie beispielsweise Epilepsie besser behandeln
lassen. Zudem k?nnen Hirnzellen vielleicht eines Tages als eine Art
Mini-Computer eingesetzt werden, um unbemannte Flugzeuge zu steuern oder um
Aufgaben zu erf?llen, die f?r Menschen sehr gef?hrlich sind. \r
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"Es
geht uns darum, zu untersuchen, wie das Gehirn funktioniert", erkl?rt Thomas
DeMarse.
Das Gehirn bietet nicht nur eine enorme Speicherkapazit?t, es erlaubt
es auch, T?tigkeiten nebenbei auszuf?hren, zu denen ein Computer nicht in der
Lage ist. Zwar sind Computer bef?higt, bestimmte Berechnungen sehr schnell
durchzuf?hren, an die Flexibilit?t des menschlichen Gehirns reichen sie aber
nicht heran. \r
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Das experimentelle "Gehirn" von
DeMarse steuert einen
F-22-Kampfjet in einer Simulation, wobei 60 Elektroden zum Einsatz kamen. Auf
diese wurden die Hirnzellen aufgetragen, die, so
DeMarse, sich schnell wieder
miteinander verbanden und so ein lebendes neuronales Netz bildeten. Gehirn und
Simulator entwickelten dann eine Zwei-Wege-Verbindung, ?hnlich wie Nervenzellen
ihre Signale gegenseitig interpretieren, um den menschlichen K?rper zu steuern.
Durch Beobachtung der Nervenzellen wollen die Forscher nun die Funktion des
neuronalen Netzes dekodieren. \r
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Erstmals an den Simulator
angeschlossen war das Gehirn zwar nicht in der Lage, das Flugzeug zu
kontrollieren, denn das Flugzeug driftete in zuf?llige Richtungen.
Das neuronale
Netzwerk reorganisierte sich aber langsam, wodurch es zunehmend in der Lage war,
das Flugzeug zu steuern.
Dabei konnte es auch auf unterschiedliche
Wetterbedingungen reagieren.